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Litauische EMI-Lizenz 2026: Warum DACH-Gründer nach Litauen gehen

Der 2026-Leitfaden zur EMI-Lizenz bei der Bank of Lithuania für DACH-Gründer: warum Litauen attraktiver als BaFin ZAG für viele Fintechs ist, EUR 350k Kapital für volles EMI, restricted EMI ohne Kapitalmindestbetrag, CENTROlink-Zugang, 6 bis 12 Monate Verfahren.

Litauische EMI-Lizenz 2026: Warum DACH-Gründer nach Litauen gehen
Litauische EMI-Lizenz 2026: Warum DACH-Gründer nach Litauen gehen
Litauische EMI-Lizenz 2026: Warum DACH-Gründer nach Litauen gehen

Warum DACH-Gründer Litauen wählen statt Deutschland

Die meisten DACH-Gründer, die ein EMI aufbauen, wählen nicht Deutschland als Heimatstaat. Die BaFin verlangt 12 bis 18 Monate Verfahren, deutsches Verfahren, deutsche Geschäftsleiter mit BaFin-Zulassung, MaRisk/BAIT/DORA in voller Tiefe, und Rechtskosten in Deutschland beginnen bei EUR 150.000. Das rechnet sich nur für Firmen, die ausschließlich den deutschen Mittelstand oder große institutionelle Kunden ansprechen.

Die Bank of Lithuania hat seit 2017 das aktivste EMI-Ökosystem der EU aufgebaut: über 90 zugelassene EMIs (Revolut vor dem Upgrade zur Spezialbank, Wise, Flywire, Contis, Banking Circle, Paysafe). Verfahren auf Englisch, 6 bis 12 Monate, staatliche Gebühr EUR 1.463, direkter SEPA-Zugang über CENTROlink. Das ist für DACH-Gründer mit EU-weitem Anspruch fast immer die bessere Wahl.

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Volles EMI vs. Restricted EMI (Litauen)

Dimension Volles EMI Restricted EMI
Anfangskapital EUR 350.000 Keine Pflicht
Ausstehender E-Geld-Bestand Unbegrenzt EUR 900.000/Monat Durchschnitt
EU-Pass Ja, volle EMD2-Passporting in den gesamten EWR Nein, nur Litauen
Verfahrensdauer (statutorisch) 3 Monate 2 Monate
Staatliche Gebühr EUR 1.463 EUR 1.235

DACH-Gründer filtern meist nach Geschäftsmodell: restricted EMI für Market-Validierung (Litauen-only), volles EMI für den EU-Pass und die Expansion zurück nach Deutschland und in die DACH-Region.


CENTROlink: der strukturelle Litauen-Vorteil

CENTROlink ist das eigene Zahlungssystem der Bank of Lithuania mit direktem Zugang zu SEPA Credit Transfer, SEPA Instant, TARGET2 und SWIFT. Litauische PIs und EMIs können CENTROlink-Mitglied werden und umgehen so kommerzielle Korrespondenzbanken.

Für DACH-Gründer ist das ein echter Kostenvorteil: niedrigere Gebühren als bei kommerzieller Korrespondenzbank, direkte TARGET Instant Payment Settlement (TIPS), niedrigeres Gegenpartei-Risiko. Die Bundesbank ist in TIPS sehr engagiert, aber Mitgliedschaft ist nur für Banken möglich. Ein litauischer EMI bekommt über CENTROlink Zugang, den ein deutsches ZAG-EMI nur über eine korrespondierende Bank erhält.


Substanzanforderungen: nicht mehr die Brass-Plate-Ära

Die Bank of Lithuania hat seit 2022 die Substanzanforderungen stark verschärft. Letter-Box-EMIs werden abgelehnt oder nachträglich widerrufen. Was DACH-Gründer mitbringen müssen:

  • Mindestens ein Direktor mit Wohnsitz in Litauen. Zwei bevorzugt.
  • Lokale Schlüsselfunktionen. MLRO, Compliance, Risk und IT-Head in Litauen.
  • Reales Büro in Vilnius oder Kaunas. Bank of Lithuania besucht vor Ort.
  • Entscheidungsfindung in Litauen. Board-Meetings, Risikoentscheidungen lokal.

Viele DACH-Gründer nutzen ein Co-Founder-Setup: CEO/CTO bleiben in München oder Berlin, während COO, Head of Compliance und Head of Risk in Vilnius sitzen. Das ist praktikabel, solange die litauischen Funktionen real und entscheidungsbefugt sind.


Upgrade-Pfad zur litauischen Spezialbank

Revolut ist das prominenteste Beispiel: 2018 litauisches EMI, 2019 Upgrade zur Spezialbank (EUR 1 Mio. Kapital, volle CRD-Banklizenz mit Einlagen- und Kreditgeschäft). Für DACH-Gründer mit Wachstumsambitionen ist das der natürliche Weg: EMI → Spezialbank → (später) volle Bank. Jede Stufe nutzt die vorherige Akte als Basis.


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Crassula liefert den Core für litauische EMIs, pre-integriert mit CENTROlink und den relevanten litauischen Bankpartnern (SEB, Swedbank, Luminor): Ledger, IBANs, Wallets, Karten, KYC/AML nach litauischem Recht, Safeguarding-Abstimmung und Bank-of-Lithuania-konformes Reporting.


FAQ

Die BaFin verlangt 12 bis 18 Monate, deutsches Verfahren, höhere Rechtskosten, MaRisk/BAIT/DORA in voller Tiefe. Das lohnt sich nur für Firmen mit ausschließlichem DACH-Fokus. Litauen ist für EU-weite Ambition fast immer schneller und günstiger.

Das Zahlungssystem der Bank of Lithuania mit direktem Zugang zu SEPA, SEPA Instant, TARGET2 und SWIFT. Litauische PIs und EMIs werden Mitglieder und umgehen kommerzielle Korrespondenzbanken.

Mindestens ein Direktor mit Wohnsitz in Litauen, lokale MLRO/Compliance/Risk/IT-Funktionen, reales Büro, lokale Entscheidungsfindung. Letter-Box-Strukturen werden abgelehnt oder widerrufen.

Statutorisch 3 Monate (2 für restricted EMI). In der Praxis 6 bis 12 Monate end-to-end, einschließlich Vorverfahren und Zulassungsvoraussetzungen.

Staatliche Gebühr EUR 1.463. Rechtsberatung und Aktenaufbau EUR 20.000 bis EUR 25.000. Erstes Jahr Gesamtkosten mit lokalem Team und Büro EUR 250.000 bis EUR 400.000.

Crassula liefert den Core für litauische EMIs pre-integriert mit CENTROlink und litauischen Bankpartnern: Ledger, IBANs, Karten, KYC/AML, Safeguarding-Abstimmung und regulatorisches Reporting.

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